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Herman Melville 125. Todestag

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Herman Melville starb vor 125 Jahren am 28. September 1891 in New York. Er stammte aus einer wohlhabenden, dann durch Bankrott und Tod des Vaters verarmten Kaufmannsfamilie. Ab 1841 befuhr er auf einem Walfänger den Pazifik. 1844 kehrte er nach Amerika zurück, heiratete er und ließ sich in Massachusetts auf einer Farm nieder. In seinen Werken verarbeitete Melville die Erlebnisse als Matrose, die ihn auch in die Südsee führten. Erste literarische Erfolge waren »Taipi« (1846) und »Omoo« (1847). 1851 schrieb er den Roman »Moby Dick«. Mit »Moby Dick« schuf Herman Melville im Gewand eines packenden Seefahrer- und Abenteuerromans eine grandiose Allegorie auf die Unbezwingbarkeit der Natur und des Schicksals. Dieser Roman verkaufte sich zu seinen Lebzeiten nur dreitausend Mal. Heute ist das Werk einer der wichtigsten Romane der Weltliteratur. Nach dem Misserfolg von »Moby-Dick« 1851 schrieb er unter Ausschluss der Öffentlichkeit, bis er seine Schriftstellerkarriere und di...

Gottfried Benn 60. Todestag

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Gottfried Benn starb vor 60 Jahren nur wenige Wochen nach seinem 70. Geburtstag am 7. Juli 1956 in Berlin. Gottfried Benn war einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller und Dichter des 20. Jahrhunderts. Er gilt als Dichter der Moderne zwischen Nihilismus und Neuer Sachlichkeit sowie als unpolitischer Ästhet. Der Mitbegründer des literarischen deutschen Expressionismus stellte zu Beginn des 20. Jahrhunderts die herkömmliche Vorstellung von Lyrik radikal in Frage. Seine Darstellung der Banalität und Vergänglichkeit der menschlichen Existenz war eine echte Provokation. Der Lyriker Benn hat mit seinem geistigen Expressionismus den kalten Hauch der Medizin und die kalte medizinische Terminologie in die Lyrik gebracht. Als angehender Pathologe und Arzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten veröffentlichte er 1912 seine erste Gedichtsammlung »Morgue« * . Für den Lyriker war die Welt eine Krebsbaracke. Darin zeichnete er die Welt als "Krebsbaracke" und versetzt...

Jorge Luis Borges 30. Todestag

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Jorge Luis Borges starb vor 30 Jahren am 14. Juni 1986 in Genf. Jorge Luis Borges war ein argentinischer Schriftsteller und Bibliothekar. Jorge Luis Borges ist einer der wichtigsten Autoren des 20. Jahrhunderts. Ohne sein wegweisendes und bahnbrechendes Werk wäre die moderne hispanische Literatur undenkbar. Die Vielfalt seiner Themen und die Perfektion seiner Formen in Erzählung, Essay und Lyrik machten ihn schon zu Lebzeiten zum Klassiker der Weltliteratur auch außerhalb der spanischsprachigen Welt. Mit Joyce und Proust teilt er die Auszeichnung, den Nobelpreis nicht bekommen zu haben. Borges verfasste eine Vielzahl phantastischer Erzählungen und Gedichte und gilt als Mitbegründer des »Magischen Realismus«. Er studierte dann in Spanien, wo er mit einigen zeitgenössischen Dichtern in Kontakt kam. Mit etwa fünfzig Jahren war er vollständig erblindet, was ihn jedoch nicht daran hinderte, mit Hilfe von Freunden noch mehrere Jahrzehnte hindurch schriftstellerisch tätig zu sein. Ab...

»Göttliche Komödie« von Dante Alighieri

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Dante Alighieri wurde vermutlich im Mai oder Juni 1265 in der Pfarrei S. Martino del Vescovo in Florenz geboren. Dante Alighieri war ein berühmter italienischer Dichter und gilt als »Vater der italienischen Dichtung«. Er ist der bekannteste Dichter des Italienischen und gilt als einer der bedeutendsten Dichter des europäischen Mittelalters. Die »Commedia« (italienisch für 'Komödie'), in späterer Zeit auch »Divina Commedia« (»Göttliche Komödie«) genannt, ist das Hauptwerk des italienischen Dichters Dante Alighieri (1265-1321). Sie ist eine große Dichtung des frühen Mittelalters. Dante schrieb eine »Komödie«, die eigentlich keine war, denn nach "Komödie" sieht das alles nicht aus. Göttliche Komödie Die Komödie stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert. Vielleicht das berümtestes Werk, das diesen Namen "Komödie" trägt. Sehr heiter wird es nur ausnahmsweise zugehen in diesem Epos über die Läuterung einen wandernden Seele, eine Wanderung durch die dr...

Dante Alighieri 750. Geburtstag

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Dante Alighieri wurde vermutlich im Mai oder Juni 1265 in der Pfarrei S. Martino del Vescovo in Florenz geboren. Dante Alighieri war ein berühmter italienischer Dichter und gilt als »Vater der italienischen Dichtung«. Er ist der bekannteste Dichter des Italienischen und gilt als einer der bedeutendsten Dichter des europäischen Mittelalters. Über Dantes Lebenslauf sind fast keine gesicherten Daten überliefert. Nahezu alles, was über das Leben des Dichters bekannt ist, beruht auf Angaben oder Andeutungen, die Dante selbst in seinen Werken macht. Was man genauer weiß: Dante ist der größte Dichter Italiens. Dante war Zeit seines Lebens in politische Parteikämpfe verwickelt. Aus diesem Grunde wurde der Fiorentiner 1302 aus seiner Heimatstadt vertrieben und ging danach in Oberitalien auf Wanderschaft. Er besuchte zahlreiche Städte und Höfe und landete am Ende in der Stadt Ravenna. Für die Jahre des Exils fehlen externe Dokumente nahezu vollständig, andererseits ist Dantes Wer...

Pablo Neruda 110. Geburtstag

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Pablo Neruda wurde vor 110 Jahren am 12. Juli 1904 in Parral, einer Stadt in der Mitte Chiles in der Región del Maule, geboren. Pablo Neruda - eigentlich Neftal Ricardo Reyes Basoalto - war ein chilenischer Dichter und Schriftsteller, der sich auch politisch engagierte und sich vor allem gegen den Faschismus in seinem Heimatland und in Spanien einsetzte. 1971 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Neruda war ein Weltbürger, der in seinem Heimatland wegen seiner politischen Haltung und seiner künstlerischen Kraft gleichermaßen als "El Poeta" verehrt wird. Das Pseudonym Pablo Neruda legte sich Neftal Ricardo Reyes Basualto 1920 in Anlehnung an den fast vergessenen patriotischen Dichter Tschechiens, Jan Neruda , zu. Pablo Neruda wollte nicht nur die Dichtung seiner Heimat erneuern, er war auch das Sprachrohr des einfachen Volkes im Kampf gegen den Faschismus. Der junge Neruda war einer der literarischen Vorkämpfer eines antikolonialen Freiheitskampfes Lateinamerika...

»Unterwegs zu Swann« von Marcel Proust vor 100 Jahren erschienen

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Auf der Suche nach der verlorenen Zeit Am 13. November 1913 erschien »Unterwegs zu Swann« (»Du côté de chez Swann«) als erster Band des Romanwerks »A la recherche du temps perdu« auf Prousts eigene Kosten. Auf dem Umschlag der Erstausgabe steht als Erscheinungstermin 1914: womöglich ein Druckfehler, womöglich ein von Prousts Verleger Grasset bewusst vorausschauend anvisierter Termin, schließlich hat sich sein Autor immer wieder durch neue, verzögernde Umarbeitungen und Korrekturen hervorgetan. Und in der literarischen Welt scheint es das Werk gefühlt sowieso schon eine Weile zu geben. Proust ist seit 1912 dabei, es anzupreisen, in Briefen an Freunde, Bekannte und Kollegen, auch weil er einen Verleger sucht, was sich als schwer herausstellen sollte. Nicht zuletzt hatte der »Figaro« im März, Juni und September 1912 auf seiner Titelseite Auszüge aus dem Buch gedruckt. Mit seinem als autobiografischer Bericht aufgebauten siebenteiligen Hauptwerk, das 4.000 Seiten umfasst, macht...